„Das krz ist in gutem Fahrwasser“, sagte Bürgermeister Gert Klaus, Vorsitzender der Verbandsversammlung und des Verwaltungsrates, anlässlich der diesjährigen Klausurtagung des Lemgoer IT-Dienstleisters. Für die Träger des krz begann der Monat Juli mit Blick auf ihren kommunalen Service-Provider erfreulich. Ein erneut sehr ordentliches Jahresergebnis, diesmal für 2009, hatte bereits die Verbandsversammlung entgegennehmen können. Entsprechend einstimmig auch die Beschlussfassung darüber und die Entlastung, zugleich frohgestimmt über die Perspektiven des laufenden Jahres und die Ankündigung, im Jahr 2011 erneut die Preise stabil zu halten. Diese Stabilität im siebten (!) Jahr ist der krz-Beitrag für die Verbandsmitglieder zur Bewältigung der beispiellosen Finanzkrise, in der sich Deutschlands Kommunen befinden.
Gleichwohl geht die Diskussion berechtigterweise weiter, wie sich die kommunale Selbsthilfeeinrichtung noch besser aufstellen kann. Dazu trafen sich am 12. Juli 2010 der krz-Verwaltungsrat, krz-Geschäftsführung und leitende Mitarbeiter des Hauses zur jährlichen Klausurtagung in Bad Salzuflen. Nachdem sich der Verwaltungsrat nach der Kommunalwahl vor einem knappen Jahr gefunden hat, wurden vier ergebnis- und erfolgsorientierte Sitzungen durchgeführt, um die Weichen nachhaltig für eine gemeinsame Zukunft zu stellen. „Schritt für Schritt und mit Augenmaß wollen wir unsere Services optimieren, die Sicherheit im krz-Netz wie bei den angeschlossenen Kommunen massiv erhöhen und vor allem auch die Transparenz unseres Handeln noch steigern,“ so Geschäftsführer Reinhold Harnisch. „‘Sagen, was wir tun und tun, was wir sagen‘ gehört deshalb auch in Zukunft als Leitmotiv zum Lemgoer Weg. Das ist – wenn man in andere Regionen schaut – keineswegs selbstverständlich. Zickzack-Strategien bis hin zum bewussten Verschweigen von Risiken, Auflösungen bewährter Kooperationen mit finanziellen Belastungen für die dortigen Gemeinden sind die Folgen davon. Die Antwort aus dem krz ist eindeutig: Wir rechnen erst mal sorgfältig, gestalten dann ein marktgerechtes Angebot und der Leistungsbezug aus Lemgo ist durch Servicelevel-Agreements transparent und nachprüfbar,“ betonte der stellv. Geschäftsführer Wolfgang Scherer.
Bei der Klausurtagung waren im Fokus des Interesses daher auch insbesondere die Themen rund um eine transparente Produktauswahl und Preisgestaltung sowie Personal- und Führungskräfte-Entwicklung. An die jeweiligen Kurzvorträge der Abteilungsleiter schlossen sich intensive Diskussionen über sinkende Einnahmen auf kommunaler Seite, unabwendbare demografische Entwicklungen und ein Gegensteuern durch Förderung von Führungskräften aus „der zweiten Reihe“ und duale Ausbildungsgänge an. Aber auch Ausführungen zu Informationssicherheit und Datenschutz standen auf der Agenda. Die Teilnehmer begrüßten ausdrücklich die soeben verabschiedete neue Sicherheitsrichtlinie für das Verbandsgebiet.
„Das krz ist das Kompetenzzentrum für ganzheitliche IT-Dienstleistungen der Mitglieder“, betonte der Vorsitzende der Verbandsversammlung und des Verwaltungsrates und dankte abschließend allen Teilnehmern für den regen Gedankenaustausch.
Bewahren kühlen Kopf auch bei heißen Temperaturen: Die Mitglieder des Verwaltungsrates des krz und leitende Mitarbeiter im Hochsommer 2010